Krankengymnastik

Krankengymnastik ist der planmäßige und abgestufte Einsatz passiver Massnahmen wie Massagen und Dehnübungen und aktiver körperlicher Bewegungsübungen unter der Anleitung unserer erfahrenen Therapeuten mit dem Ziel, Funktionsstörungen zu beseitigen oder zu vermeiden und Heilungsvorgänge zu unterstützen.


Elektro- und Lasertherapie

Das Wirkungsprinzip der Elektrotherapie beruht auf der stimulierenden Wirkung elektrischen Stroms, der die Muskulatur lockert, die Durchblutung anregt und Schmerzen lindert.

In der Lasertherapie werden nur Softlaser verwendet, die mit wenig Energie arbeiten. Die Wirkungsweise von Softlaserlicht auf den Organismus spielt sich auf verschiedenenen Ebenen ab. Einerseits können Zellen durch bestimmte Schwingungsinformationen des Lasers beeinflusst werden, andererseits konnte die Beeinflussung des Stoffwechsels beobachtet werden. Einsatzgebiete sind die Sportphysiotherapie und Hauterkrankungen.


PNF (Propriozeptive-Neuromuskuläre-Fazilitation)

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Diese aktive Methode besteht aus bestimmten Bewegungsmustern und orientiert sich an der normalen Entwicklung. Mit diesen Bewegungsmustern und weiteren Techniken werden Stimuli wie Druck und Zug ausgeübt. Werden diese Muster in einer festgelegten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu einer erwarteten Reaktion im Sinne einer vermehrten Muskelanspannung oder -entspannung.


Kälte- und Wärmetherapie

Kälte- und Wärmetherapien sind unterstützende und vorbereitende Maßnahmen für die krankengymnastische Behandlung. Kälte wird zur Schmerzminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder bei frischen Verletzungen, zur Entzündungshemmung oder zur Tonuserhöhung der Muskulatur bei schlaffen Lähmungen eingesetzt. Wärme dient der Tonussenkung der Muskulatur bei Verspannungen, der Durchblutungssteigerung und dem Ödemabbau bei schmerzhaften Muskelansatzreizen und chronischen Schwellungen.


Manuelle Therapie

Manuelle Therapie ist ein Untersuchungs- und Behandlungstechnik, die sich mit Funktionsstörungen am Bewegungsapparat befasst. Die Untersuchung hat das Ziel, veränderte Gewebsstrukturen zu erkennen, und die Ursache der Beschwerden aufzufinden. Die Behandlung hingegen soll das physiologische Gleichgewicht zwischen Gelenken, Muskeln und neuralen Strukturen wieder herstellen. Dazu werden sowohl passive, mobilisierende Techniken durch den Therapeuten als auch aktive Übungen des Patienten zur Kräftigung und Stabilisation oder Eigenmobilisation genutzt.


Kinesiotaping

Im Gegensatz zum herkömmlichen Tape steht beim Kinesiotape nicht die passive Stabilisation im Vordergrund. Das Ziel eines Kinesiotapes ist es vielmehr, aktive und passive Strukturen therapeutisch zu beeinflussen. Durch Vorspannung des Tapes bei der Auftragung auf die Haut werden in Ruhe und bei Bewegung Hautrezeptoren und Faszien beeinflusst, durch welche ein gezielter Einfluss auf den Muskeltonus, die Lymphdrainage und den Schmerz ausgeübt werden kann.


Wassergymnastik

Ein optimales Training für jedes Alter! Durch den Auftrieb im Wasser ist die Belastung auf den Bewegungsapparat sehr gering. Wassergymnastik trainiert das Herz- und Kreislaufsystem und kräftigt die Muskulatur. Der hydrostatische Druck wirkt sich besonders günstig auf die Blutgefässe aus und durch die Massagewirkung des Wassers wird die Durchblutung von Haut, Muskeln und Bindegewebe gefördert und somit eine Straffung und Entschlackung des Gewebes erreicht.


Manuelle Lymphdrainage

Unter manueller Lymphdrainage versteht man das Ab- und Weiterführen der Gewebsflüssigkeit über Lymphgefässe. Das System beruht auf einer bestimmten Grifftechnik: rhythmisch kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bei fein dosiertem Druck nach einer festgelegten Reihenfolge.